Julia Neubauer

Gute Gespräche für Transformation – Julia schafft den Raum, moderiert und identifiziert die Punkte, an denen weitergearbeitet wird.

Lebenslauf und Kompetenzen

Am Anfang jedes Transformationsprozesses steht die Frage nach dem Ausgangspunkt. Nur wenn dieser für alle klar sichtbar ist, können klare Ziele gesetzt und nachhaltiges Weiterkommen erzielt werden. Ehrliche Gespräche sind die Basis, um in einen Diskurs zu kommen und/oder ihn neu auszurichten, neue Perspektiven einzunehmen und gemeinsam Grundlagen zu erkennen. So lassen sich klare nächste Schritte für den Transformationsprozess definieren. Regelmäßige Check-Ins begleiten den Prozess optimal. Wertfrei, offen, lösungsorientiert.

Julia Neubauer beschäftigt sich mit allen Facetten der Kommunikation. In erster Linie interessiert sie, wie Gespräche gestaltet sein müssen, damit die Sachen gesagt werden, die für das Vorankommen in einem Prozess wichtig sind. Egal ob am Küchentisch oder bei einer Podiumsdiskussion – die guten Gespräche für das Ende der Welt, wie wir sie kennen, bereiten den Boden für eine Transformation, die eine lebenswerte Welt von morgen gestaltet.

Arbeitsschwerpunkte

  • Gespräche initiieren, gestalten und nachbearbeiten
  • Die guten Geschichten finden und erzählen
  • Botschaften entdecken, herausarbeiten und stringent weiterverfolgen

Arbeitserfahrung

  • Initiatorin und Hauptverantwortliche, Projekt „GesprächsKLIMA"
  • Selbstständige Öffentlichkeitsarbeiterin
  • Lehrtätigkeit für den Büchereiverband Österreich
  • PR- und Werbeagenturerfahrung

Fünf Fragen an Julia Neubauer

Wie bist du zu den Themen Nachhaltigkeit und Transformation gekommen?

Mein Einstieg ins Thema Nachhaltigkeit war die Mode und die Idee des Minimalismus. Sich Gedanken darüber zu machen, wie viel wir besitzen und konsumieren und warum. Und dann weiter zu denken, wo diese Sachen herkommen, unter welchen Bedingungen sie produziert werden, welche Wege sie zurück legen und was dann mit ihnen passiert, wenn sie in unseren Haushalten versauern. Wer sich darüber Gedanken macht, muss sich zwangsläufig mit Verteilungsgerechtigkeit und Kapitalismus auseinander setzen. Damit, wie "gerecht" Gesellschaften sind. Wie es um Gleichstellung geht. Als Verena Mischitz irgendwann sagte: "Klima ist eine Dimension jeden Themas." hat sie damit etwas benannt, was mir schon lange klar war: Wir können Transformation in Sachen Klima nur denken, wenn wir sie als ganzheitliche Transformation unseres Lebens begreifen. Unseres als weiße, ablebodied, gut ausgebildete Europäer:innen und als Transformation von Gesellschaftssystemen allgemein.

Was bedeutet für dich "systemisches Denken" in der Nachhaltigkeitstransformation?

Es ist wichtig, die "großen" Zusammenhänge zu sehen und dann auf machbare Lösungen runterzubrechen. UND wir müssen uns darüber klar sein, dass es beides braucht, die "kleinen" Initiativen und die großen systemischen Veränderungen. Wir müssen uns auch bewusst machen, wo wir an systemische Grenzen stoßen. Weil wir sonst übersehen, wo wir Energie in Veränderung investieren und wo wir uns die Zähne ausbeißen und unsere Energie dann schlussendlich verpufft und wir keine Energie übrig haben für die Dinge, bei denen wir handlungsfähig sind. Außerdem ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir systemische Veränderung als Menschen und als Unternehmen einfordern können. Indem wir auf die Straße gehen, uns (politisch) engagieren, in Gesprächen Position beziehen und im Dialog bleiben darüber, was auch Erwartungen an Systeme sind. Je nach Bereich ist die Herangehensweise nur eine andere.

Was treibt dich bei deiner Arbeit für nachhaltige Transformation an?

Das Thema nachhaltiges Handeln ist ganz tief in mir verankert, ich kann es nirgends ausblenden. Ich möchte mit gutem Gewissen sagen: Ich hab getan, was ich für richtig gehalten habe und was mir zu den unterschiedlichen Zeiten möglich war. Das schulde ich mir und ich schulde es nachfolgenden Generationen.

Wie funktioniert für dich kollegiale Beratung und was bringt sie den Kund*innen?

Ich schätze, dass so viel Breite möglich ist. Es ist viel Flexibilität möglich. Stärken können ganz bewusst und individuell gebündelt werden. Es gibt keinen immer gleichen Fahrplan, sondern je nach Herausforderung werden die Berater*innen gesucht, die sich am besten ergänzen.

Wo siehst du die größten Hebel für systemische Veränderung?

Die größten Hebel sehe ich in grassroot Bewegungen, in mutiger (Klima)Politik und in persönlicher Strahlkraft, egal ob im "kleinen" Kreis von Freund*innen oder im großen Kontext der mutigen Politik.

Kontakt

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