Boris König

Data beats opinion – besonders dann, wenn es um klimarelevante Entscheidungen und echte Transformation geht. Wer Wirkung erzielen will, braucht mehr als Bauchgefühl: evidenzbasierte Ansätze, die Menschen mitnehmen und Zukunft für unsere Kinder gestalten.

Lebenslauf und Kompetenzen

Boris König begleitet Organisationen bei Transformationsprozessen an der Schnittstelle von Strategie, Verhalten und Nachhaltigkeit. Sein Fokus liegt darauf, abstrakte Ziele – etwa in Klima- oder Digitalisierungsstrategien – in konkrete, wirksame Verhaltensänderungen im Arbeitsalltag zu übersetzen.

Er verbindet langjährige Führungserfahrung in internationalen Konzernen mit evidenzbasierter Verhaltenswissenschaft, systemischem Denken und praxisnaher Umsetzung. Besonders wichtig ist ihm, Mitarbeitende aktiv einzubinden und Veränderung so zu gestalten, dass sie messbar wirkt und langfristig trägt.

Arbeitsschwerpunkte

  • Kulturveränderung: Verankerung von Strategie und Werten im täglichen Verhalten von Teams und Führungskräften
  • Behavioural Design: Evidenzbasierte Gestaltung von Rahmenbedingungen, die nachhaltigkeitsorientiertes und klimafreundliches Handeln erleichtern
  • Digitalisierung & KI: Nutzung digitaler Lösungen zur Unterstützung von Lernen, Entscheidung und Umsetzung
  • Workshops & Trainings: Co-Creation Formate für Orientierung, Commitment und konkrete nächste Schritte

Arbeitserfahrung

  • Selbstständiger Unternehmensberater
  • Lehrbeauftragter an der Donau Universität Krems
  • Head of Strategic Marketing, Mitglied der Geschäftsleitung eines internationalen Baustoffkonzerns
  • Head of IT eines österreichischen Automobil- und Luftfahrtzulieferers

Aus- und Weiterbildung

  • Strategisches Informationsmanagement, Donau Universität Krems
  • Certified Tiny Habits Coach bei B.J. Fogg, Stanford
  • Lehrgang Positive Psychologie, University of Pennsylvania
  • Certified Digital Consultant, Incite
  • Climate Fresk Facilitator, Climate Fresk

Fünf Fragen an Boris König

Was sollten Menschen unbedingt über dich und deinen Hintergrund wissen?

Ich habe Mathematik und Strategisches Informationsmanagement studiert und viele Jahre in Führungsrollen an der Schnittstelle von IT, Digitalisierung und Marketing gearbeitet. Unter anderem habe ich in einem internationalen Konzern eine Abteilung für strategisches Marketing aufgebaut und mich intensiv mit Positionierung und Branding beschäftigt. Ich verstehe mich als Generalist mit breitem Methodenwissen und einem klar systemischen Blick. Seit über fünf Jahren liegt mein Fokus auf Verhaltensänderung, zunächst auf individueller Ebene, heute immer stärker auf organisationaler Ebene und auf der Unternehmenskultur. Mich treibt die Frage um, wie nachhaltiges und klimafreundliches Verhalten nicht nur beschlossen, sondern tatsächlich gelebt wird – und wie Nachhaltigkeit Teil der Kultur und damit der DNA von Organisationen werden kann.

Woran arbeitest du gerade und was macht das Projekt spannend?

Mein zentrales Projekt nennt sich "GreenWalk" – ein strukturiertes Einstiegsformat, das Organisationen dabei unterstützt, den sogenannten Intention-Action Gap zu überwinden, also den Schritt von guten Vorsätzen hin zu konsequentem Handeln. Besonders spannend ist für mich, dass GreenWalk kein klassisches Beratungsprojekt ist, sondern wie ein Produkt funktioniert mit klarem Rahmen, wiederholbar, praxisnah und stark verhaltensorientiert. Damit wird nachhaltige Transformation greifbar und anschlussfähig für den Arbeitsalltag von Teams.

Was treibt dich bei deiner Arbeit für nachhaltige Transformation an?

Mich treibt der Wunsch nach einer lebenswerten Zukunft für kommende Generationen an. Ganz konkret auch für meinen zehnjährigen Sohn. Gleichzeitig ist mir wichtig, sinnstiftend zu arbeiten und Wirkung zu erzeugen. Ich sehe meine Stärke darin, Menschen zusammenzubringen, als Katalysator für Ideen zu wirken und Dinge neu zu kombinieren, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Neugier, Gestaltungsfreude und die Möglichkeit, wirklich etwas zu verändern, motivieren mich. Am liebsten arbeite ich in kleinen, engagierten Teams und schaffe Räume, in denen andere ihr Potenzial entfalten können.

Was schätzt du am interdisziplinären Arbeiten im Team?

Ich bin von Natur aus sehr neugierig. Interdisziplinäres Arbeiten eröffnet neue Perspektiven, ermöglicht Lernen und hilft, die Welt und komplexe Systeme besser zu verstehen. Gleichzeitig ist mir eine gemeinsame Wertebasis wichtig mit gegenseitigem Respekt, Offenheit für andere Sichtweisen und echter Diskussionsbereitschaft. Ein gutes Beispiel ist meine Zusammenarbeit mit Ina Dimitrieva zum Thema Risikokultur in Banken. Dort treffen unterschiedliche fachliche Zugänge aufeinander – und genau daraus entsteht Mehrwert, etwa wenn verhaltensorientierte Perspektiven klassische Governance-Ansätze ergänzen.

Wo siehst du die größten Hebel für systemische Veränderung?

Ein zentraler Hebel sind klare politische Rahmenbedingungen mit verbindlichen Zielen, klaren Verantwortlichkeiten und Planungssicherheit. Jede Transformation bringt auch Verlierer hervor – das muss offen benannt werden, und es braucht Perspektiven, um Widerstände konstruktiv zu adressieren. Ein weiterer Schlüssel liegt in der Wirtschaft selbst, wo Unternehmen Chancen erkennen, Innovation vorantreiben und gleichzeitig aktiv jene Rahmenbedingungen einfordern müssen, die nachhaltiges Handeln ermöglichen und belohnen.

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